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Im Spiel um Platz 3 standen sich Chur und Haninge gegenüber. Beide Teams mussten sich in packenden Duellen
erst im Sudden Death der Halbfinals geschlagen geben, und auch für dieses Spiel konnte man ein knappes Spiel erwarten. Leider
fand das Spiel praktisch unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt, die hohen Eintrittspreise schienen zu viele
Zuschauer davon abzuhalten, schon am Mittag den Weg in die Stadthalle zu finden.
Das erste Drittel war sehr ausgeglichen und von den beiden Abwehrreihen dominiert. Chur begeisterte wieder durch
beeindruckenden Kampfgeist. Im ersten Abschnitt wurden sie noch nicht belohnt, aber in der 22. Minute jubelte dann die meisten Zuschauer, als Florian
Felix sein Team in Führung brachte. Doch in einem immer besser werdenden Spiel konnte Haninge schon drei Minuten später ausgleichen und weitere
fünfzig Sekunden später eine Abwehrschwäche zum Führungstreffer nutzen. Eine 5-3-Überzahl musste
Chur ungenutzt lassen, doch in der 35. Minute konnten die Schweizer dann doch mit einem Fernschuß ausgleichen.
Nach einem fantastischen zweiten Drittel wurde das Spiel im Schlußabschnitt wieder leicht ruhiger. Lange Zeit gab es
keine Tore, viele Zuschauer hatten sich sicherlich schon auf eine erneute Overtime eingestellt, als Robert Lindner
Haninge 94 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit in Führung brachte. Als dann die Schweizer Mark Wolf zugunsten
eines sechsten Feldspielers auswechselten, fiel in der Schlußminute noch ein Empty Net Goal.
Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden wurde die tolle und beeindruckend kämpfende Mannschaft aus Chur nicht
für ihr Spiel belohnt. Am besten hätte man in diesem hochklassigen Spiel zwei dritte Plätze verteilen
sollen.







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