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Zeit für die dritte Kernsportart: nach dem Unihockey-Wochenende in Bern und vor dem DFB Pokal-Semifinal des TuS Köln rrh. am Osterwochenende war es am
dritten März-Wochenende 2008 höchste Zeit, auch sich einmal ein Wochenende schwerpunktmäßig dem Handball zu widmen. Den Auftakt zum Wochenende machte die HSG
Düsseldorf, die am 14.3. als Favorit im Burg Wächter Castello die SG Wallau/Massenheim empfingen.
Die offiziell gut tausend Zuschauer werden die erste Hälfte wohl als "schwere Handballkost" verbuchen. Nicht nur, dass die Gäste relativ früh knapp in Führung
gingen, die Partie war allgemein sehr hektisch und musste immer wieder von Verletzungspausen unterbrochen werden. Wallau/Massenheim nutzte die Freiräume geschickter, die
die Schiedsrichter Matthias Dang/Thorsten Zacharias bei ihrem letzten Auftritt in der Landeshauptstadt in einer harten Partie gaben. Bis zur 18. Minute betrug die Wallauer Führung
schon vier Tore, bis in der Schlussphase der ersten Halbzeit die Partie nicht nur allgemein fairer, sondern auch erfolgreicher für Düsseldorf wurde.
Unter dem Strich blieb den Gästen eine Eintore-Führung, die noch gerade so in die Pause gerettet werden konnte.
Zu Beginn der ersten Halbzeit kippte die Partie dann aber immer mehr zugunsten der Gastgeber, die mit Almantas Savonis einen sicheren Rückhalt hatten. In der 38. Minute ging Düsseldorf
erstmalig nach der Startphase der Partie in Führung, diese konnte sukzessive ausgebaut werden. Spätestens als Frank Berblinger in der 53. Minute das 25:19 erzielte, war die Partie entschieden. Bermerkenswert
war bis dato die schwache Chancenverwertung der Süddeutschen - Savonis hatte im zweiten Abschnitt erst viermal den Ball aus dem Tor holen müssen. Zwar rappelten sich die Gäste wieder
etwas auf und kamen sogar letztlich noch einmal auf zwei Tore heran, nahmen sich aber letztlich selber ein besseres Ergebnis gegen einen nicht
vorbehaltlos überzeugenden Tabellenzweiten.










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