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Mein Leben mit/für Sport-live.net schreibt manchmal komische Geschichten: zwei Wochen vor dem 24.4.2005 musste ich Markranstädt
noch verwundert auf der Karte suchen, um in der dortigen Stadthalle das erste Unihockey-Finale zu bewundern,
nun fand ich den Weg dorthin in der Routine. Erstmals widmete ich mich beim Handball nun auch dem weiblichen Geschlecht,
mit dem Duell der 2. Bundesliga Süd zwischen den zweitplatzierten Gastgebern und den sechstplatzierten Gästen gab es gleich vor 600 Zuschauern
ein Leckerbissen im Leipziger Vorort.
Gleich zu Beginn machten die Piranhas klar, das sie die Partie heute gewinnen wollten: Bereits nach sechs Minuten
war eine Führung von drei Toren (5:2) aufgebaut. Doch zwischen der zehnten und zwanzigsten Minuten hatten die Gastgeberinnen ihre schwächste
Phase, in der 22. Minute gingen die Gäste sogar mit 11:10 in Führung. Doch es sollte in doppelter Hinsicht das letzte Mal sein:
zum einen war dies die einzige und letzte Fühung für die Allensbacherinnen, zum anderen gelang ihnen kein Tor mehr. Die Sächsinnen
konnten hingegen zwei Sekunden vor der Sirene den Pausenstand von 15:11 erzielen. Allensbach nutzte die Chancen einfach zu mangelhaft
aus, um gegen die besseren Gastgeberinnen in Kontakt zu bleiben.
In der zweiten Hälfte bauten die Piranhas die Führung stetig aus. In der 46. Minute betrug diese schon
sieben Tore. Beide Teams schienen in diesem Abschnitt mit den Schiedsrichtern, die auf eine große Zahl
von Siebenmetern entschieden, nicht zufrieden zu sein - ob dies berechtigt war, vermag ich aber nicht zu sagen. Die meisten
Allensbacher Treffer wurden nun von der Strafwurflinie erzielt, was den Vorsprung der Heimmannschaft etwas schrumpfen ließ.
Zehn Minuten vor Partieende stand es 27:22, auch sechs Minuten vor Schluß betrug der Abstand noch fünf Zähler, doch mit einer
starken Schlußphase zogen die Markanstädterinnen am Ende auf 35:26 in einer dynamischen und sehr attraktiven
Partie davon.





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