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Das letzte Spiel des Turniers, das Finale, endlich stand es an, das Spiel der Spiele. War es wirklich
das Spiel der Spiele? Für viele hatten die beiden wichtigsten Spiele der WM schon
stattgefunden, gemeint ist der Sieg der Schweizer in der Vorrunde gegen Finnland und das skandinavische
Halbfinale zwischen den ewigen Rivalen Schweden und Finnland. Man traute den Tschechen einfach
nicht zu, die Schweden zu besiegen. Finnland, klar, die hätten eine Chance gehabt, die Schweizer
mit dem tollen Publikum auf jeden Fall auch. Aber die Tschechen? Vielleicht lag aber auch genau
darin ihre große Chance...
Doch letztendlich behielten die Experten recht. Die Schweden drängten von Anfang an die Tschechen
in die eigene Hälfte und gingen schon nach 72 Sekunden in Führung. Danach konsolidierte
sich zwar die tschechische Abwehr, aber unterm Strich spielten die Tschechen im ersten Abschnitt viel zu defensiv.
Sie gaben dies erst auf, nachdem in der 18. Minute das 3:0 für Schweden fiel. Die ersten Chancen
für Tschechien sollten aber noch nicht für ein Tor reichen.
Im zweiten Abschnitt gingen die Tschechen dann deutlich offensiv engagierter zur Sache. Früh konnten sie dann
auch auf 3:1 verkürzen, doch in Unterzahl kassierten sie das vierte Tor der Schweden. Als diese dann sogar in der
30. Minute auf 5:1 in &Uuuml;berzahl erhöhten, schien sich das erwartete langweilige Finale anzubahnen. Doch die Tschechen
wollten sich so nicht geschlagen geben. Im Laufe des Spiels fanden sie immer wieder das richtige Mittel, um
Niclas Olofsson den Ball ins Netz zu legen - aber um das Spiel noch zu drehen, reichte es nicht, es endete 6:4.
Auch bei der fünften Weltmeisterschaft gelingt es keiner Mannschaft, die Schweden zu besiegen.
Wer im Laufe des Turniers jeden Gegner souverän schlägt, kann nur verdienter Weltmeister genannt#
werden.







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