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Mit dem Spiel USA-Singapur fingen die Playoffs der B-WM. Beide symphathischen Mannschaften,
sowohl die Nordamerikaner um "Mr. Floorball USA" Adam Troy als auch die Asiaten hatten den Klassenerhalt
sicher und spielten nun um Platz 17.
Die Asiaten begannen die Partie sehr unkonzentriert. Sie zeigten einfach zu viele Lücken in der Abwehr, die
die Amerikaner geschickt nutzten und bereits in der 6. Minute mit 3:1 in Führung lagen. Ein Time-Out brachte dann aber deutliche Besserung:
Auch wenn die USA noch zwei Tore durch Karl Förare und den 46-jährigen "Altmeister" Jan-Erik Paris (in diesem Spiel MVP der USA) erzielte, zeigte Singapur nun gefällige und schnell vorgetragene
Angriffe - allerdings praktisch ohne jedes körperliche Spiel. In der 16. Minute hatte das Team dann Glück, ein Stürmer der
Asiaten trat Frank Terence im US-Tor - hier hätten die unsicher wirkenden dänischen Schiedsrichter eine Matchstrafe ziehen müssen. Letztlich hatte Singapur dann
gegen Ende des Drittels die Nase vorn - eine Sekunde vor der Pause verkürzte Timothy Keng Chong Quek mit einem sehr sehenswerten Penalty auf 6:3.
Die Asiaten gingen in Überzahl in die Pause und nutzten diese gleich zum 6:4 zu Beginn des zweiten Drittels. Danach egalisierten sich beide Teams sehr gut - zwar gab es auch Phasen
im Spiel, in dem ein Fehlpass auf den nächsten folgte, trotzdem war der sympathische Kampfgeist beider Teams einfach ansteckend und führte zu einer sehr attraktiven Partie. es schien so, als würden die Teams dieses Drittel mit dem Stand von 6:4 beenden,
doch in der 40. Minute überwanden Förare und Jani Blankenship jeweils einmal den gegnerischen Goalie - so stand es für die Aamerikaner nach 40 Minuten etwas glücklich 8:4.
Auch das dritte Drittel war nettes, attraktives Unihockey ohne wirklich hohes Niveau - und mit vielen Toren: am Ende
holte die USA mit einem 13:7 den 17. Platz in der Unihockey-WM.









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