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Nach den Siegen gegen Japan und die Slowakei konnten die Niederländerinnen bereits am dritten Turniertag einen großen
Schritt in Richtung Halbfinale machen. Der Gegner aus Ungarn hatte sich allerdings vor allem beim überzeuugenden
Sieg gegen Italien Respekt verschafft, so dass man eine durchaus interessante Partie erwarten durfte.
Das erste Drittel begann für Deutschlands Nachbarn nach Maß: nach lediglich achteinhalb Minuten hatten Flor Thijssens und
Karien Smit ihr Team in Front begann - doch die Ungarinnen antworteten auf ihre Weise: lediglich die Pausensirene
verhinderte einen lupenreinen Hattrick, doch so oder so bleiben drei Tore durch Györgyi Fekete (10., 19., 24.), mit der Ungarn in Führung
ging und diese Führung durch Anita Antal durch einen abgefälschen Schuss in der 26. Minute sogar auf zwei Tore erhöhte. Bis zur Pause trafen beide Teams noch einmal: für die
sich im Vergleich zu früheren Welttitelkämpfen stark verbesserten Niederländerinnen kamen durch Panka Semmelink zum dritten Treffer (26.), doch
Bernadett Ladanyi stellte noch vor der Pause in Überzahl den Abstand wieder her (37.). Auch im Schlussabschnitt blieb das Spiel spannend und packend, Tore wollten
beiden Teams aber zunächst nicht gelingen. So hatten die Ungarinnen wohl ein Einsehen und legten sich zweieinhalb Minuten
vor Schluss den Ball selber ins Netz. Auch wenn Niederlande alles versuchte, doch Aniko Vago machte mit 26 Sekunden vor Schluss mit
dem 6:4-Endstand alles klar. Das junge ungarische Team erarbeitete sich so eindrucksvoll eine gute Chance, um den Aufstieg ein gewichtiges Wörtchen mitzusprechen.







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