Halbfinale: Schweiz - Schweden 2:11 (1:6, 1:2, 0:3)
Ob man das, was sich dort sechzig Spielminuten lang im Athletik-Zentrum nun "Abschlachten", "Traum-Floorball" oder einfach nur, um die Worte eines finnischen Kollegens zu benutzen, "Kunst" nennen mochte, war sicherlich eine Frage des Betrachtungswinkels. Am sportlichen Ergebnis tat dies keinen Abbruch: die Ohnehin favorisierten Schweden machten in brutaler Art und Weise vor allem im ersten Drittel Profit aus jedem Abwehrfehler - der Zwischenstand von 1:6 nach zwanzig Minuten liess den Pausen-Hot Dog im Halse stecken lassen. Da viele von einem vorgezogenen Finale sprachen, kann man nur hoffen, dass sich Finnland als Finalgegner besser anstellt - dieses hohe Ergebnis ist keine Schande für Schweden, sondern für den Sport und die Gegner der Damen in blau-gelb, die scheinbar zum designierten Weltmeister mindestens eine Klasse Abstand haben.
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